Die Glarner Gassen sind bei meinen Besuch mehr durch Autos als Menschen geprägt. Das Zentrum wirkte verschlafen und mir wurde der Landsgemeindeplatz als Aufrittsort empfohlen. Beim Glarner Stübli, das aktuell einen neuen Pächter sucht, baute ich Gitarre und Notenständer auf und trällierte meine Lieder.
Dort, wo die Glarner Stimmbürger für den Glarner Batzen votieren sollten, herrschte Ruhe. Nur sporadische Döner-Abholern sind gekommen, und ich konnte dort meine Postkarten verteilen. Die Suche nach Publikum führte mich weiter zum Bahnhof – zuerst in den Park, später auf den Vorplatz des Migrolino. Hier fand ich, was ich suchte: Gespräche und ein paar Passanten als Publikum. Im Hotel Glarus sowie bei einem Imbiss konnten weitere Karten platziert werden.
Die Bilanz wohlwollend, aber nachdenklich. Glarus ist „ein schöner Ort“, wünsche, dass sich die Menschen dort mehr begegnen sollten. Wichtig ist für mich der Ratschlag gewesen, mit der Nationalbank zu reden. Die Titel vieler Lieder drängen ein solches Gespräch auf. Und auch eine Ermunterung auf der Aktionärsversammlung zu reden, die Glarner brauchen Innovation.
Gespielte Lieder:

