Vom Konzept zur Realität

Die technische und wirtschaftliche Roadmap für ein starkes Glarnerland.

1. Motivation: Der Motor des Systems

Warum sollte ein Bürger oder ein Betrieb den Batzen nutzen? Es ist ein System von Anreizen, die sofortigen Nutzen stiften. Wer Franken in Batzen tauscht, erhält einen sofortigen Kaufkraftgewinn. Das macht den lokalen Einkauf attraktiver als jede Rabatt Aktion, zumal auch davon der Inhaber vom Batzen profitiert.

Batzen können nur im Kanton ausgegeben werden. Für den Ladenbesitzer bedeutet das: Jeder Batzen in der Kasse ist ein Kunde, der nicht zum Online-Riesen abgewandert ist. Damit Geld arbeitet, muss es fliessen. Eine sanfte Gebühr auf ungenutzte Guthaben („Schwundgeld“-Prinzip) motiviert alle Teilnehmer, den Batzen zügig wieder im lokalen Kreislauf auszugeben.

2. Buchhaltung: Präzision statt Experiment

Eine Lokalwährung scheitert oft an der Akzeptanz der Buchhalter. Wir räumen dieses Hindernis mit technischer Expertise aus dem Weg. Unsere Wurzeln liegen in der komplexen Währungslogik. Doch in der Schweiz wird seit Jahrzehnten WIR Geld genutzt und verbucht. 

Der Batzen wird buchhalterisch als Gutscheinsystem geführt. Über eine moderne API liefern wir Tagesexporte, die direkt in Standard-Software (Abacus, Bexio, Sage) eingelesen werden können. Wir definieren klare Buchungsregeln für Mehrwertsteuer und Jahresabschlüsse, sodass der Glarner Batzen für den Treuhänder zur einfachen Routine-Buchung wird.

Es ist dazu eine Anfrage an Bexio gestellt worden. 

3. Erfolgskontrolle: Der „Glarner Herzschlag“

Wir machen den Erfolg der Region messbar. Anstatt abstrakter Statistiken liefern wir Echtzeit-Daten über die lokale Wirtschaftskraft. Wir messen, wie oft ein Batzen pro Jahr den Besitzer wechselt. Je höher die Zahl, desto mehr lokale Arbeitsplätze werden durch denselben „Franken“ gesichert. Weil der Glarner Batzen elektronisch gehandelt wird, sind Auswertungen möglich.

Die Glarner Kantonalbank kann die entsprechende Informatik Lösung aufsetzen und weltweit exportieren. Lokalwährungen sind ein Zukunftmodell. Die Daten werden unabhänigig von der Person erfasst, schliesslich ist der Datenschutz ein hohes Gut. Dafür Lösungen zu erarbeiten.